Hundeschule/Hundepension Zaubermöndli

 

 

"Es spielt keine Rolle wieviel Geld oder Besitztümer wir besitzen. Einen Hund zu haben macht uns wirklich reich"

(Louis Sabin)

Ich denke um ein glückliches Leben zu führen ist es wichtig möglichst nur das zu tun was man kann und manchem ist es dazu noch vergönnt, daß es auch das ist, was man möchte und das richtige Umfeld zu haben. Ich lebe im Zaubermöndli zwischen netten Menschen, Hunden, Wiesen und Wäldern. Stress ist mir ein Fremdwort geworden. Das ist gut so, denn nur so sind auch die Tiere glücklich und zufrieden. Dies hier soll ein friedlicher Ort sein an dem alle Menschen willkommen sind. So soll es auch bleiben. Deswegen lesen Sie bitte auch die AGB´s.

Die Prüfungen nach §11 Tierschutzgesetz habe ich abgelegt. Ich darf also hochoffiziell sowohl Hunde in mein gemütliches Heim aufnehmen, als auch Hunde ausbilden. Dies nur zur Information da es im Moment ein richtiges Thema unter Hundefreunden und Trainern ist.

Das Zaubermöndli liegt unterhalb der leider geschleiften Burg Rheinsberg. Umgeben von riesigen alten Bäumen, mittelalterlichen Steinen und Spuren der Menschen die vor vielen hundert Jahren hier gelebt haben.

die alte Linde

 

 

Spuren aus dem Mittelalter

 

 

mögen alle Freunde  Kraft und Geborgenheit finden

 

Meine vierbeinigen Kumpels und ich sind uns darin einig, daß wir keine Zwinger mögen. Das führt natürlich auch dazu, daß Besuchern eine gewisse Toleranz gegenüber Hundehaaren, bellenden Vierbeinern und einer etwas chaotisch aussehenden(vielleicht sieht sie nicht nur so aus:-)) Chefin abgefordert wird. Die Hunde jedenfalls finden das Spitzenklasse. Finden Sie sich damit ab, daß dies eine Hundepension der anderen Art ist. Ich weigere mich die Hunde anzubinden oder in Zwinger zu sperren. Die Tiere sind immer um mich herum und nie alleine. Schließlich sollen nicht nur die Menschen, sondern auch die Hunde rundherum glücklich sein. Nähere Infos auf der Seite Hundepension.

Besucher werden zu Freunden

 

odinklein

Meinen ersten Hund - einen Airedaleterrier - bildete ich mit 13 Jahren aus. Das ist nun 46 Jahre her Seit dieser Zeit begleiteten mich grosse und kleine bellende Vierbeiner täglich.Ob sie mehr von mir oder ich von ihnen gelernt habe? Wer weiß? Meine  vierbeinigen Kameraden haben einen Platz in meiner Geschichte und meinem Herzen eingenommen Und dadurch wurde auch das Herz immer grösser und die Liebe zu allem was lebt. Dies gilt auch für die Zweibeiner. Nichts verbindet mehr als ein Hund und so haben sich viele tiefe Freundschaften entwickelt mit deren Hilfe ich jeden Schicksalsschlag überwinden konnte.

 

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Ich arbeitete zunächst mit den verschiedensten Hunderassen im normalen Sportbetrieb und führte  Schäferhunde, Airedaleterrier, Windhunde, Leonberger,  Mixturen,  Bullterrier, aber auch kleine Hunde und Herdenschutzhunde bei unzähligen Prüfungen aller Sparten vor. So weiss ich natürlich wie sich Prüfungen anfühlen, der Blutdruck steigt und die Knie zu Gummi werden und habe gelernt den Hund und mich zielgerecht auf Begleithund, -Schutzhund und Fährtenhundeprüfungen vorzubereiten.

Viele Jahre war ich als Ausbilderin in Gebrauchshundevereinen tätig. Der Hundesport war meine Bibel bis sich das Gefühl in mir breit machte es müsse auch andere Wege geben statt der damals überwiegend strengen Dressur. Mein Ziel war eher meine Vierbeiner durch Motivation davon zu überzeugen, dass sie mit Begeisterung alle von ihnen verlangten Kommandos ausführten. Hundetraining soll ja Spass machen. Heute lege ich am meisten Wert darauf, daß Hunde sich bei Umweltreizen verträglich zeigen, Spaß am Training haben und sich abrufen und stoppen lassen. Militanter Gehorsam ist mir fremd geworden. Sorgen finden bei mir immer ein Ohr und auch schwierige Hunde werden in der Gruppe integriert. Ich vollbringe auch nach 46 Jahren Hundearbeit noch keine Wunder und freue mich an Menschen mit klarem Verstand und viel Humor. Sie werden ihren Wunschhund haben. Es war nie mein Weg mit Wölfen zu heulen weder mit Hunden noch mit Menschen. Ich versuche Antworten auf die vielen gestellten Fragen zu finden.

 

dreihundespielen

Zehn Jahre lang habe ich die   Rauhhaarteckel aus dem Zwinger vom Ödlesberg erzogen und trainiert. Das hat mir dann den letzten Schliff gegeben. Diese kleinen Vierbeiner, die sich alle für Elefanten hielten zeigten mir, dass  Dackel dann erziehbar sind, wenn sie vom Sinn dessen überzeugt sind was sie da tun sollen..

 

lulu wasser

Jede Rasse hat ihre Eigenarten. Es bedarf vor allem praktischer Kenntnisse und langjähriger Erfahrung um sich  in der Ausbildung auf jeden Hund einstellen zu können. Hütehunde, Herdenschutzhunde, Jagdhunde, Gebrauchshunde haben sehr unterschiedliche Anlagen und können niemals in gleicher Weise ausgebildet werden. .Deshalb sollten Zweibeiner auch lernen die Welt aus der Sicht und den Anlagen ihres Hundes zu betrachten.

Mein Hauptziel war immer die Resozialisierung von Problemhunden. Schlechte Erfahrungen dieser Tiere bedürfen einer aufmerksamen Betrachtung ihrer Herkunft und ihres Umfelds. Nicht immer aber meist ist es möglich die Tiere im normalen Alltag zu integrieren.

Um meinen Horizont zu erweitern bildete ich aber später auch Behindertenbegleithunde aus, die Hilfe holen, einkaufen können, Türen öffnen, alle Schalter bedienen, Medikamente bringen.Liebevolle Unterstützung  fand ich immer bei meinem Freund Kurt Brei der blind ist und mir als Vorsitzender der Selbsthilfegruppe für Behinderte und Nichtbehinderte in Nagold das Verständnis und den Zugang zu Behinderten vermittelte.

Eine besondere Erfahrung ist die langjährige Zucht von Labrador Retrievern und man höre und staune auch von englischen Bullterriern. So kann ich auch auf diesem Gebiet mit diskutieren. Mir gefällt hier das Schwarz Weiß Denken nicht. Es gibt nicht gute und böse Hunde. Eher unfähige Züchter, die nicht auf Friedfertigkeit selektionieren und Hundehalter, die nicht den richtigen Umgang mit ihrem Hund gelernt haben.

1999  erwarb ich den Jagdschein und führte Hunde auch auf jagdlichen Prüfungen. Allerdings arbeite ich lieber mit den Hunden als auf Tiere zu schießen.

Ein besonderes Anliegen ist es mir Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund bei zu bringen. Bei den Kursen "Keine Angst vorm grossen Hund" lernen die Kinder Hunde und ihr Verhalten zu respektieren und sie als liebenswerte Kameraden zu betrachten.

keine angst vorm gr hund klein

Inzwischen habe ich mit so vielen Hunden earbeitet, daß ich mir selbst wie einer vorkomme. Am meisten liegt mir die Kommunikation des "silent teamwork". Ich verständige mich mit meinen Hunden am liebsten durch Sichtzeichen.

1983 gründete ich in Altensteig/Nordschwarzwald meine erste Hundeschule. Bis 2009  lebte ich in Weil am Rhein. Natürlich "nie ohne meine Hunde". Heute sind es  Labrador Retriever - eine Rasse -an der ich vor allem die Liebenswürdigkeit, aber auch die Nervenstärke und die Arbeitsintelligenz schätze. Der Zuchtzwinger Yarthkin´s entstand 1996.

 

 

Nie vergessen -Ondra

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Meine Stammhündin Ondra von der Pfalz freute sich bis zu ihrem letzten Tag noch über alles und jeden Menschen, der ihr begegnete und liess sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Ich habe unendlich von ihrer Gelassenheit, dem immerwährenden Frohsinn gelernt und kann so manche Fehler des Hundes oder den  seines Beitzers mit einem Augenzwinkern betrachten. Nicht zu vergessen die Tatsache, daß die anderen ja auch mit meinen Fehlern zurecht kommen müssen.

 

 

 

 

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